2019 haben wir uns für einen ungewöhnlichen Weg entschieden und ein eigenes Forschungsrechenzentrum errichtet. Im schwedischen Boden forschen wir seitdem an Zukunftsthemen wie der Künstlichen Intelligenz und der Rechenzentrumsautomatisierung.
Im Nordosten Schwedens, auf einem ehemaligen Helikopterhangar, liegt unser 1.500 Quadratmeter großes Forschungsrechenzentrum. Dort arbeiten wir an autonomen HPC-Lösungen (High-Performance-Computing) und entwickeln KI-gestützte Systeme für den ausfallsicheren Rechenzentrumsbetrieb.
Das Optimum erreichen
Hinter den Türen unseres Rechenzentrums forschen wir an einer Vielzahl KI-gestützter Technologien. Von großer Relevanz ist beispielsweise das Thema Self-Maintenance: Systeme, die sich selbst überwachen, Anomalien erkennen und proaktiv auf drohende Ausfälle reagieren. Ein Hauptteil unserer Forschungsarbeit besteht dabei in der Entwicklung von Algorithmen – so benötigen wir etwa für die Errechnung des optimalen Betriebspunkts eines Rechenzentrums ganz andere Modelle als für die Erkennung von Hardwarefehlern.
Der Herzschlag der KI
Die Erkenntnisse unserer Forschung – auch aus den Bereichen Verfügbarkeit und Automatisierung – fließen direkt in unsere DCIM-Lösung ein: Vaiking. Diese kommt vor allem in Edge-Standorten sowie mittelgroßen Rechenzentren zum Einsatz und ermöglicht die Echtzeit-Überwachung von Temperaturen, Energieverbräuchen, Auslastungen und Systemzuständen. Alles auf einen Blick, überall verfügbar.
Intelligente Überwachung mit Vaiking
Vaiking geht dabei weit über klassische Monitoring-Lösungen hinaus. Das System lernt aus Betriebsdaten, erkennt Muster und gibt Empfehlungen – bevor ein Problem entsteht. So wird aus reaktiver Wartung ein proaktiver, intelligenter Betrieb. Das Ergebnis: maximale Verfügbarkeit, minimaler Energieverbrauch und ein Rechenzentrum, das sich selbst optimiert.